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Praktikum in der Landeszentrale

Wir bieten Studierenden aller Fachrichtungen ein Praktikum in einem lebhaften und aufgeschlossenen Arbeitsumfeld an. Es erwarten Sie vielfältige Aufgaben, ein hoher Praxisbezug sowie die Chance, Abläufe in Politik und Verwaltung kennenzulernen.
Aus dem Haus der Landeszentrale kommt eine Hand mit einer Lupe

Voraussetzungen

Willkommen sind alle Bewerber, die sich für Zusammenhänge in Politik, Gesellschaft und Geschichte interessieren und sich mit außerschulischer politischer Jugend- und Erwachsenenbildung befassen möchten. Studierende der Geschichte, Sozial-, Politik- oder Erziehungswissenschaften haben erfahrungsgemäß die größten Schnittmengen mit der interdisziplinären Arbeit der Landeszentrale. Aber auch andere Studienrichtungen können sich gern bewerben. Bitte beachten Sie: Das Praktikum muss Bestandteil des Studiums sein. Das heißt, wir bieten Praktikumsplätze für Studierende, deren Studienplan ein Praktikum beinhaltet.
 

Zeitraum

Der Mindestzeitraum für ein Vollzeitpraktikum (40 Wochenstunden) liegt bei vier Wochen. Längere Praktika sind möglich. Für Studierende bietet sich auch ein Teilzeitpraktikum an, z. B. drei Tage pro Woche in der Landeszentrale. Die Länge des Praktikums verlängert sich entsprechend.
 

Vergütung

Die Tätigkeit im Praktikum wird nicht vergütet.
 

Bewerbung

Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) ausschließlich elektronisch per Mail. Per Post zugesandte Bewerbungen werden nicht zurück geschickt. Geben Sie Ihre jeweiligen Studienschwerpunkte, Interessengebiete sowie den gewünschten Zeitraum für das Praktikum an. Bewerbungen sind jederzeit möglich, spätestens jedoch ein halbes Jahr vor dem gewünschten Praktikumsbeginn.
 

Arbeitsbereiche

Sie durchlaufen während Ihres Praktikums alle Arbeitsbereiche der Landeszentrale. Schwerpunkte liegen in Recherche- und Zuarbeiten sowie dem Verfassen von eigenständigen redaktionellen Texten für das Onlineangebot der Landeszentrale, im Publikationsbereich und in der Förderung. Bestandteil des Praktikums sind außerdem hausinterne Abendveranstaltungen sowie der Besuch verschiedenster Veranstaltungsformate außerhalb der Landeszentrale, um diese für die politische Bildung auszuwerten.

Ansprechpartner: Kai Schreiweis

Kommentare

Armes Land

Wie kann es sein, dass noch nicht einmal die Staatsbehörden bereit sind, die geleistete Arbeit eines Praktikanten zu vergüten, sondern stattdessen verlangen, dass qualifizierte Tätigkeiten umsonst geleistet werden? Und zu verlangen, ein Praktikant, der ohne finanzielle Gegenleistung fachliche Leistungen erbringen soll, müsse darüber hinaus Abendveranstaltungen und auch außerhalb der Landeszentrale angebotene Veranstaltungsformate besuchen, erscheint reichlich unangemessen. Vielleicht diskutieren Sie einmal Ihre politische Haltung hinsichtlich der Wertschätzung von Arbeit. Und auch hinsichtlich des immer stärker zunehmenden Fachkräftemangels sollte Ihnen bewußt sein, dass sich Absolventen, die von den höchsten Staatsbehörden ihres Landes derart behandelt werden während des Studiums, bereits früh mit dem Gedanken befassen, nach dem Abschluss außerhalb Deutschlands eine Beschäftigung zu suchen. Mit freundlichen Grüßen, N. Lust
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Praktikum

Hallo N. Lust,

wir würden gern zurück fragen: Was bedeutet ein Praktikum für Sie?

In der Regel dient es dazu, erste berufliche Erfahrungen zu sammeln. Bei uns bewerben sich Studierende, die im Rahmen ihres Studiums ein Praktikum absolvieren wollen. Sie haben grundsätzlich noch keinen Studienabschluss, sondern möchten die verschiedenen Bereiche in einem Berufsfeld kennenlernen, von dem sie häufig nur eine vage Vorstellung haben.

Wir bieten dies unseren Praktikanten an. Sie erhalten die Möglichkeit, an allen Arbeitsabläufen in unserer Behörde teilzunehmen. Die Studierenden, die bislang bei uns ein Praktikum absolviert haben, fordern dies auch aktiv ein. Dazu zählt u.a. der Besuch von externen Veranstaltungen und Abendveranstaltungen bei uns im Haus, die im Übrigen keine "Überstunden" für die Praktikanten bedeuten.

Die Betreuung von Praktikanten ist mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden, der vorbereitende Gespräche, Hilfestellung und Auswertungen beinhaltet, die neben dem normalen Geschäftsbetrieb zu leisten sind. Wir machen das sehr gern, weil unsere Praktikanten hoch motiviert sind und lernen wollen. Dies gehört im Übrigen auch zu unserer Wertschätzung von Arbeit.

Unsere Praktika dienen nicht dazu - wie von Ihnen offenbar angenommen - qualifizierte Arbeit abzuschöpfen. Sie sind vielmehr auf die Bedürfnisse von jungen Menschen zugeschnitten, die sich ausprobieren und lernen wollen.

Wenn Sie Studierender sind, können Sie sich gern bei uns für ein Praktikum bewerben. Und wer weiß, vielleicht entwickelt sich daraus - wie mit anderen ehemaligen Praktikanten auch - eine Zusammenarbeit, die über den Studienabschluss hinaus reicht.

Mit allen guten Wünschen für das Jahr 2015,

Ihre Landeszentrale

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Für ein vergütetes Praktikum

Sie schreiben: "Willkommen sind alle Bewerber, die sich für Zusammenhänge in Politik, Gesellschaft und Geschichte interessieren..." Sie sprechen in Ihrem Praktikumsangebot alle (!) Personen an, also auch Menschen ohne oder bereits mit Studienabschluss. Ich stimme meinem Vorredner zu, dass es fragwürdig ist, warum sie ein "Praktikum" mit 40 Wochenstunden (!) plus Bereitschaft zu Abendveranstaltungen mit 0 Euro (!) vergüten (Sie schreiben in Ihrem Praktikumsangebot, der Besuch der Abendveranstaltungen werde erwartet, da die Praktikanten "diese für die politische Bildung auswerten" sollen. Sind dies also keine "Überstunden"?). Ihre Begründung, dass es sich bei den Praktikanten vorwiegend um Studierende handelt, die "sich ausprobieren und lernen wollen", legt NICHT den Schluss nahe, dass dieses Ausprobieren nicht vergütet werden sollte. Nach einer Zeit der Einarbeitung, die es bei jedem neuen Mitarbeiter gibt, arbeiten die Praktikanten mit und leisten damit ihren Beitrag bei der Landeszentrale. Mit freundlichen Grüßen
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Praktikum

Wenn Sie sich den gesamten Text durchlesen, so finden Sie gleich in der ersten Zeile, in dem fett markierten Text ganz oben, den Satz, "Wir bieten Studierenden aller Fachrichtungen ein Praktikum..." Damit ist die Zielgruppe klar definiert. In der Beschreibung des Praktikums werden darüber hinaus Hinweise gegeben, für welche Studierenden sich ein Praktikum in der Landeszentrale besonders eignet. Auf Ihre übrigen Argumente haben wir bereits in unserer Antwort auf einen früheren Kommentar reagiert. Leistungen, die über den Rahmen eines Praktikums hinausgehen, werden selbstverständlich vergütet. Auch Sie sind eingeladen, wie alle Studierenden, sich bei uns für ein Praktikum zu bewerben. Mit freundlichen Grüßen
Ihre Landeszentrale

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Das Problem ist aber ja, dass

Das Problem ist aber ja, dass sich angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten und stagnierender BAföG-Beträge nunmal nicht alle leisten können, neben dem Studium oder in den Semesterferien 40 Stunden in der Woche unbezahlte Praktika zu absolvieren. Insofern ist es schon bedenklich, wenn öffentliche Stellen auf diese Weise faktisch nur finanziell ohnehin schon privilegierten Studierenden Praktikumsplätze anbieten, oder nicht? So werden Unterschiede im Hintergrund zu handfesten Hindernissen während der Ausbildung, was in einem angeblichen Sozialstaat eigentlich nicht der Fall sein sollte.
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No go

Ich habe meinem Sohn abgeraten, sich bei Ihnen für ein Praktikum zu bewerben - aus nachvollziehbaren Gründen!
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Sehr gut!

Dann muss sich mein Sohn mit einem Kandidaten weniger herum schlagen. Er hat sich nämlich in der Landeszentrale beworben, nachdem eine Kommilitonin ausgezeichnete Erfahrungen gemacht hat.
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