Leichte Sprache
Presseeinladung, 6. Juni 2017

„Erich Mielke – Meister der Angst“

Film und Gespräch am 14. Juni in der Landeszentrale

Erich Mielke war einer der umstrittensten Politiker der DDR. Als langgedienter Minister für Staatssicherheit war er ein überzeugter Parteisoldat, der aus Motiven handelte, die er „humanistisch“ nannte. Der „Meister der Angst“ besaß eine unglaubliche Machtfülle; er war ein Karrierist, politischer Überlebenskünstler und ein Arbeitstier, der sein Leben der „großen Sache“ unterordnete. Seinem Volk misstraute er und wollte doch zugleich von ihm geliebt werden. Eine Paranoia, die er unter dem Mantel scheinbarer Volksnähe verbergen wollte.

Doch wer war dieser Mann wirklich, über den CIA und BND Akten führten? Das Dokudrama von Jens Becker und Maarten van der Duin enthüllt den Menschen Erich Mielke hinter dem totalitären Apparat: seine Motivation, seinen Glauben, seine Macht, sein Funktionieren und sein Scheitern.

Im Anschluss an die Filmvorführung stehen der Regisseur Jens Becker und der BStU Außenstellenleiter Rüdiger Sielaff zu einem Gespräch bereit.

Sie sind herzlich eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie auf die Veranstaltung hinweisen würden. 

 

Auf einen Blick

 „Erich Mielke – Meister der Angst“

Datum: 14. Juni, 18 Uhr

Ort: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Heinrich-Mann- Allee 107 (Haus 17), 14473 Potsdam

Gäste:

  • Jens Becker, Regisseur
  • Rüdiger Sielaff, Außenstellenleiter der BStU Frankfurt (Oder)

Ansprechpartnerin: Dr. Martina Weyrauch

In Kooperation mit der Außenstelle Frankfurt (Oder) des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU)