Leichte Sprache
Presseeinladung, 28. Februar 2017

Mehr als gleicher Lohn für gleiche Arbeit – Equal Pay in Brandenburg

Podiumsdiskussion am 6. März in der Landeszentrale

Im gesamten Bundesgebiet tendieren junge Frauen dazu, schlechter bezahlte Berufe zu ergreifen. Auch deswegen betrugen die vom Statistischen Bundesamt errechneten Bruttostundenlöhne der Frauen im Jahr 2015 nur 16,20 Euro, während Männer auf 20,59 Euro kamen. Damit liegt der sogenannte „Gender Pay Gap“ in Deutschland bei 21 Prozent. In Brandenburg liegt dieser allerdings bei nur 6 Prozent.

Ist Brandenburg also ein Geschlechterparadies beim Thema Lohn und Arbeit? Sicherlich nicht. Aber es lohnt sich zu fragen, welche historischen und aktuellen Gründe es für dieses vergleichsweise gute Abschneiden gibt. Und was in Zukunft passieren muss, damit sich die Situation weiter verbessert.

Im Januar 2017 hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf zur Entgelttransparenz beschlossen. Vor diesem Hintergrund nimmt die Landeszentrale für politische Bildung und der Frauenpolitische Rat die Brandenburgische Frauenwoche vom 2.-12. März 2017 und den Equal Pay Day am 18. März zum Anlass, hinter die Kulissen der Beschäftigungsverhältnisse von Frauen in Brandenburg zu schauen.

Sie sind herzlich eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie auf die Veranstaltung hinweisen würden. 

Auf einen Blick

Mehr als gleicher Lohn für gleiche Arbeit – Equal Pay in Brandenburg

Datum: 6. März, 18 Uhr, Landeszentrale

Gäste:

  • Susanne Feldkötter, Frauenpolitischer Rat Land Brandenburg e.V.
  • Henrike von Platen, FairPay Expertin
  • Karin Wagner, Betriebsratsvorsitzende der Märkischen Allgemeinen Zeitung

Moderation: Verena Letsch

Ansprechpartnerin: Dr. Martina Weyrauch