Leichte Sprache
Presseeinladung, 10. April 2017

Twitter, Facebook und Co – sind die klassischen Medien nicht mehr gefragt?

Lesung und Diskussion am 19. April in der Landeszentrale

Die Kommunikation in der Gesellschaft hat sich geändert. Twitter, Facebook und Co geben allen eine Stimme. Jeder kann senden und empfangen, wann und was immer er will. Quelle und Wahrheitsgehalt von Informationen sind immer schwerer zu überprüfen. Der Wahlkampf in den USA hat gezeigt, Präsident Donald Trump begann per Twitter zu regieren, noch ehe er vereidigt ins Weiße Haus zog.

Für die Bundestagswahl im September erwarten Beobachter auch in Deutschland eine entscheidende Zunahme online-basierter Wahldebatten. Tatsächlich scheinen die klassischen Medien immer mehr an Bedeutung zu verlieren. Zeitungsauflagen sinken, Redaktionen werden – auch im Radio und Fernsehen – ausgedünnt. Klickzahlen im Internet gewinnen an Einfluss auf die Themenauswahl. Der Journalismus sei 2016 „zur Randveranstaltung“ geworden, schlussfolgerte der Journalist Hajo Schumacher.

Sind unabhängige, faktenbasierte Recherche, Aufklärung und das Aufdecken von Missständen nicht mehr gefragt? Wer kann sich noch journalistisches Ethos leisten? Was passiert in einer Gesellschaft, in der die schärfste Waffe der Demokratie allen zur Verfügung steht und Journalismus als „vierte Gewalt“ an Bedeutung verliert? Diese und andere Fragen sollen auf der Veranstaltung diskutiert werden.

Sie sind herzlich eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie auf die Veranstaltung hinweisen würden. 

Auf einen Blick

Twitter, Facebook und Co – sind die klassischen Medien nicht mehr gefragt?

Datum: 19. April, 18 Uhr

Ort: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Heinrich-Mann- Allee 107 (Haus 17), 14473 Potsdam

Gäste:

  • Stefan Schulz, Autor des Buches „Redaktionsschluss. Die Zeit nach der Zeitung“
  • Andrea Beyerlein, Journalistin und Pressesprecherin des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg
  • Thomas Bittner, Journalist, Rundfunk Berlin Brandenburg

Ansprechpartnerin: Dr. Martina Weyrauch