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1994 - 1999

2. Legislaturperiode (11.10.1994 - 13.10.1999)
Sitzverteilung im 2. Brandenburger Landtag

Bei den Wahlen zum 2. Landtag Brandenburg im September 1994 erhielt die SPD unter Dr. Manfred Stolpe 54,1 % der Zweitstimmen und somit die absolute Mehrheit. Die PDS und die CDU erzielten jeweils 18,7 %. FDP und Bündnis 90/Die Grünen erreichten nicht die notwendigen 5 %. Dr. Manfred Stolpe wurde wieder zum Ministerpräsidenten gewählt.

Der Politikstil der ersten Jahre, bezeichnet auch als "Brandenburger Weg", wurde unter dieser Konstellation schärfer. Zu den Schwerpunkten der Politik gehörte die bereits in der ersten Wahlperiode vorbereitete Länderfusion von Brandenburg und Berlin. Der zur parlamentarischen Begleitung der Fusionsberatungen eingerichtete Ausschuss Brandenburg-Berlin sprach sich für eine Fortführung der Verhandlungen aus und empfahl dem Landtag die Annahme 13 konkreter Vorgaben für die Fusionsverhandlungen. Am 22. Juni 1995 fand der Neugliederungsstaatsvertrag im Brandenburger Parlament zeitgleich mit dem Abgeordnetenhaus Berlin die Zustimmung der Abgeordneten.

Das Vorhaben scheiterte jedoch anlässlich der Volksabstimmung vom Mai 1996 an der Ablehnung der brandenburgischen Bevölkerung. Sie lehnte den Vertrag mit 62,7 % bei einer Beteiligung von 66,4 % ab.

Fototermin des Brandenburgischen Kabinetts - v.l.: Stefen Reiche, Matthias Platzeck, Angelika Peter, Hans-Otto Bräutigam, Alwin Ziel, Hartmut Meyer, Wilma Simon, Burkhard Dreher, Manfred Stolpe, Edwin Zimmermann, Regine Hildebrandt, Jürgen Linde

 

Wahlergebnis der Landtagswahl am 11.09.1994

Wahlberechtigte: 1.933.680
Wahlbeteiligung: 56,33 %

  Zweitstimmenanteil in %
SPD 54,14
CDU 18,72
PDS 18,71
Bündnis 90/Die Grünen 2,89
FDP 2,20
Sonstige 3,34


 

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