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Öffentlicher Abendvortrag
8. September 2017, 19.00 Uhr - 21.00 Uhr

Feierkonkurrenz

Die 750-Jahr-Feiern 1987 in Ost- und West-Berlin

Cover-Bildnachweis: West-Berlin: Freigelegte Fundamentreste auf dem Gelände der Topographie des Terrors © Ullstein Bild 00028913 / Fotograf: Jürgen Ritter, 15. Januar 1987 Ost-Berlin: Kampfgruppenmitglieder auf dem Festumzug zur 750-Jahr-Feier © Bundesarchiv Bild 183-1987-0704-057 / Fotograf: Rainer Mittelstädt, 4. Juli 1987

1987 war ein besonderes Jahr für Berlin. Die geteilte Stadt feierte ihr 750-jähriges Bestehen. Ost und West beanspruchten die Geschichte Berlins jeweils für sich. Das doppelte Stadtjubiläum war ein letzter Höhepunkt der Systemkonkurrenz des Kalten Krieges. Auch innerhalb der beiden Stadthälften gab es Kritik am Jubiläum, das vor 30 Jahren mit großem Aufwand gefeiert wurde.

Die Stiftung Berliner Mauer und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam nehmen das Jubiläum des Jubiläums zum Anlass, um neue Forschungsergebnisse zu den 750-Jahr-Feiern Berlins vorzustellen. Der Workshop fragt danach, wie die Stadtgeschichte inszeniert wurde und welche Risiken und Befürchtungen sich mit den historischen Festumzügen in Ost und West verbanden. Gefragt wird zugleich nach den langfristigen Folgen und Impulsen der 750-Jahr-Feiern für die Stadtentwicklung Berlins vor und nach 1989/90. Die öffentliche Abendveranstaltung unternimmt den Versuch einer kritischen Bilanz. 

Öffentliche Abendveranstaltung

19.00 Uhr       
Axel Klausmeier (Stiftung Berliner Mauer): Begrüßung

Krijn Thijs (Deutschlandinstitut Amsterdam):
Feierkonkurrenz. Die 750-Jahr-Feiern 1987 in Ost- und West-Berlin

anschließend Podiumsgespräch mit Jürgen Karwelat (Berlin) und Wolfgang Kil (Berlin) zusammen mit Krijn Thijs
Moderation: Hanno Hochmuth

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