Leichte Sprache
Vortrag und Diskussion
21. März 2018, 18.00 Uhr

Geschichtspolitik und Erinnerungskultur in Polen

Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Bild: <a href="//commons.wikimedia.org/wiki/User:1rhb" title="User:1rhb">Rudolf H. Boettcher (1rhb)</a> - <span class="int-own-work" lang="de">Eigenes Werk</span>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0" title="Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0">CC-BY-SA 4.0</a>, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=57885932">Link</a>

Die Kritik der polnischen Regierung an der inhaltlichen Ausrichtung von Teilen des Danziger Museums des Zweiten Weltkriegs und die Entlassung des angesehenen Gründungsdirektors schlugen Wellen bei Fachleuten und in der Öffentlichkeit.

Soll hier eine neue Lesart der polnischen Geschichte des vergangenen Jahrhunderts gegen Widerstände der Wissenschaft und Teilen der Zivilgesellschaft „von oben“ durchgesetzt werden? Oder gibt es jenseits der Wissenschaft einen breiten nationalen Konsens über Geschichte und Erinnerungskultur, der stärker Ausdruck finden soll? Und welche Rolle spielt die Wissenschaft in dieser Debatte?

Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt, ein ausgewiesener Kenner der deutsch-polnischen Beziehungen, unternimmt einen Faktencheck der neuen Geschichtspolitik Polens. Hanna Nowak-Radziejowska geht der Frage nach, ob es in der polnischen Erinnerungskultur und Museumskonzeption eher Kontinuität oder Wandel gibt.

Anlass dieser Diskussionsveranstaltung ist das Gedenken an die Wiedererlangung der staatlichen Unabhängigkeit Polens im November 1918.

Gäste:

Bildergalerie
Hanna Nowak-Radziejowska, Direktorin des Instytut Polski in Berlin
Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt, Historiker am Touro College Berlin
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