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Diskussion/Vortrag
17. Januar 2018, 16.00 Uhr

Hinter der Maske?

aus Anlass der aktuellen Ausstellung im Museum Barberini „Hinter der Maske. Künstler in der DDR“
Ausstellungsansicht "Hinter der Maske. Künstler in der DDR" im Museum Barberini, Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini

„Welch seltsamer Kontrast zum heute Üblichen...“ Mit diesen Worten charakterisierte der Grafiker und Karikaturist Harald Kretzschmar am 1. November im neuen deutschland (nd) das, was gegenwärtig im Potsdamer Museum Barberini zu sehen ist. Und weiter: „Das Verwunderlichste: Reihenweise hängen da Bilder, die sowohl Selbstbewusstsein wie auch Zweifel ausdrücken. Dienst an der Kunst nach Vorschrift – so hieß es doch immer. Und nun dies?“

27 Jahre nach der Wende ist die Kunst aus der DDR wieder in die Schlagzeilen geraten. In Dresden wird darüber gestritten, dass und warum zu wenige Exponate bildender DDR-Künstler*innen aus dem großen Fundus der Staatliche Kunstsammlungen Dresden öffentlich gezeigt werden. Im Leipziger Museum der bildenden Künste will der neue, aus Österreich kommende Direktor Alfred Weidinger der DDR-Kunst mehr Raum geben. Gleiches haben Ulrike Kremeier als Direktorin des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst mit den Standorten Cottbus und Frankfurt/Oder und Frédéric Bußmann, der Nachfolger von Ingrid Mössinger, in den Kunstsammlungen Chemnitz vor. Und der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wies am 28. Oktober zur Eröffnung der Ausstellung „Hinter der Maske: Künstler in der DDR“ im Potsdamer Museum Barberini unter anderem darauf hin, „was für einen sehr eigenständigen Wert die künstlerische Selbstbefragung in der DDR im Unterschied zur Bundesrepublik besaß“ und „wie in sich wertvoll und ernst zu nehmen diese Kunst ist“.

Wir möchten Sie einladen, sich die Ausstellung „Hinter der Maske: Künstler in der DDR“ im Museum Barberini anzuschauen und mit uns darüber zu diskutieren.

Diskussionsveranstaltung aus Anlass der aktuellen Ausstellung im Museum Barberini „Hinter der Maske. Künstler in der DDR“ mit

  • Dr. Gerlinde Förster (Kunstwissenschaftlerin, GEDOK Brandenburg e.V.),
  • Prof. Ronald Paris (Maler und Grafiker),
  • Prof. Dr. Marieluise Schaum (Kunstwissenschaftlerin),
  • Prof. Bernd Frank (Grafiker) und
  • Dr. Wolfgang Girnus (Wissenschaftshistoriker, RLS)

in Kooperation mit dem Kollegium Wissenschaft der RLS

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