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12. Festival des Umwelt- und Naturfilms, Ökofilmtour 2017
19. Januar 2017, 19.00 Uhr

"LANDSTÜCK"

Kino-Dokumentarfilm von Volker Koepp, Vineta-Film, RBB 2016, 122 min.

In der Uckermark wird seit Jahrhunderten Landwirtschaft betrieben. Nach der Wende konnten sich die Äcker erholen, große Naturschutzgebiete entstanden, Familienbetriebe haben sich auf ökologischen Anbau umgestellt. Doch die globale Gier nach Land hat auch den Norden Brandenburgs erreicht. Der Staat verkauft Land zu Höchstpreisen an Großinvestoren. Monokulturen, Windräder, Tiermastbetrieb und Biogasanlagen verändern das Landschaftsbild. - Der Einer von ihnen, Prof. Dr. Michael Succow, stammt von dort. Sie alle berichten von ihrem Alltag, ihren Sorgen und Visionen für dieses dünnbesiedelte Landstück, dessen weitgeschwungene Felder bis zum Horizont reichen. Bilder einer Kulturlandschaft, die man nicht vergisst.

Anschl. Gespräch mit Prof. Michael Succow, Landschaftsökologe, Protagonist des Films und Träger des alternativen Nobelpreises, und Prof. Dr. Vera Luthard, Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde

22.30 Uhr: "GOLDENE GENE oder Wie speichert man alles Lebendige in einer unermesslichen Welt?", Dokumentarfilm von Wolfgang Konrad, Clemens Stachel, Ursula Hansbauer, Österreich, Lucfilm Wien 2016, 90 min.

In Biobanken rund um die Welt lagern für die Zukunft die Gene von Millionen Pflanzen, Tieren und Menschen. Denn Genforschung verspricht Rettung vor dem Aussterben, vor Hunger, vor Krankheiten. Eines der größten Forschungsvorhaben zeigt, dass der Mensch genetisch auch nur Teil der Natur ist. Halb Naturfilm, halb politische Dokumentation, macht dieser österreichische Film mit seinem besonderen Blick auf den aktuellen Stand der Wissenschaft deutlich, wie sehr die Erforschung der Biodiversität auch unser Bild vom Menschen herausfordert.

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