Leichte Sprache
Ausstellung
19. April 2016 bis 12. Oktober 2016

„Frauen, hört die Signale!“

Vom Kampf um die Gleichberechtigung
Grafik: Bauersfeld Grafikdesign unter Verwendung von Frauengestalten von Hogli

Nach langen Debatten wurde im März 2015 im Deutschen Bundestag ein Gesetz verabschiedet, das eine verbindliche Frauenquote von 30 Prozent in Führungspositionen von Großunternehmen festlegt. Seit 1. Januar 2016 ist das Gesetz in Kraft, eine erste Bilanz aber mehr als ernüchternd. Lediglich acht von 108 Großunternehmen haben bisher die Quote erfüllt. Mit Männern dürfen die Plätze nicht besetzt werden, so dass die verbindliche Quote schon als „Leere-Stuhl-Regelung“ bezeichnet wird.

Karikaturen von Hogli, Kittihawk, Miriam Wurster, Harm Bengen, Nel und Frank Hoppmann

Ein guter Anlass für die Landeszentrale für politische Bildung, sich des Themas anzunehmen.
Mal humorvoll bissig, dann wieder umwerfend komisch aber immer informativ und erhellend sind die gezeigten Arbeiten von sechs bekannten Karikaturistinnen und Karikaturisten. Mit satirischen Mitteln wird nicht nur die Quote behandelt, sondern auch gezeichnete Kommentare zu Frauen in der Politik, Frauen und Familie, Social Freezing, Kitaplätzen, Betreuungsgeld, Elterngeld und Ungleichbezahlung abgegeben. In einigen Blättern werden auch die Rechte der nach Deutschland geflüchteten Frauen thematisiert.

Bildergalerie
Karikatur von Hogli
Karikatur von Harm Bengen
Kariaktur von Harm Bengen
Karikatur von Frank Hoppmann
Karikatur von Kittihawk
Karikatur von Miriam Wurster
Karikatur von NEL
Karikatur von NEL
Karikatur von Hogli
Karikatur von Miriam Wurster

Auch wenn die Denkanstöße auf heitere Art und Weise gegeben werden, bleibt die Erkenntnis: Es ist noch viel zu tun, um die im Gesetz formulierte „geschlechtergerechte Teilhabe der Frauen“ in unserer Gesellschaft zu erreichen. Das geschieht mal humorvoll bissig, dann wieder umwerfend komisch – immer aber informativ und erhellend. Auch wenn die Denkanstöße auf heitere Art und Weise gegeben werden, bleibt die Erkenntnis: Um die im Gesetz formulierte „geschlechtergerechte Teilhabe der Frauen“ in unserer Gesellschaft zu erreichen, ist noch viel zu tun.

 

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