Anni von Gottberg war in Potsdam maßgeblich an der Opposition gegen die nationalsozialistische Gleichschaltung der evangelischen Kirche beteiligt. Sie initiierte maßgeblich die Sammlung der hiesigen Bekennenden Kirche. Für die Potsdamer sei sie das rote Tuch, schrieb Anni von Gottberg 1935 in einem Brief und beschrieb damit ihre Stellung innerhalb der Bekennenden Kirche. Dieser Satz ist zugleich kennzeichnend für ihren Charakter. Anni von Gottberg war unbequem und unerschütterlich. Sie mochte keine Kompromisse und forderte von sich und anderen eine klare Haltung. Dies führte auch zu Differenzen mit Gleichgesinnten. Es liest die Autorin Jeanette Toussaint.
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