Mehr als die Hälfte aller Lebensmittel landet im Müll! Mit diesem Ergebnis schockierte die Dokumentation „Taste the Waste“ (2011) und löste eine heftige, öffentliche Debatte aus. Große Pläne werden seither geschmiedet. Bis 2020 wollte die Bundesregierung erreichen, dass in Deutschland nur noch halb so viele Lebensmittel weggeworfen werden wie heute. Der Film sucht in ganz Europa nach positiven Initiativen. Unternehmen in Holland, England, Dänemark, Deutschland und in der Ukraine suchen Lösungen. Einzelne Supermärkte machen keine Ramsch-Angebote mehr, die die Kunden dazu verführen, mehr zu kaufen, als sie brauchen. Landwirte und Köche arbeiten nach der Maxime: „Füttert die Kunden, nicht die Mülltonnen!“ Dabei trifft er auf viele Menschen, die bei dieser wichtigen Zukunftsfrage nicht mehr auf die Politik warten wollen.
Last Minute – Der Klimaspot
Werbespot von Johanna Ickert, 2013, 1:20 Min.
„Jeder Flug schlägt aufs Umweltgewissen" - klar: Treibhausgase, Erderwärmung, logisch. Oder doch eher einfach nur verdrängt? Am Frankfurter Flughafen stecken Passagiere die schmerzliche Kluft zwischen dem, was sie wissen, und dem, was sie tun, in vielerlei Schubladen ... Hintergrund: Um die Klimaerwärmung in noch verträglichen Grenzen zu halten, müssten weltweit drastisch Treibhausgas-Emissionen eingespart werden. Dabei gibt es eine klare Grenze für CO2-Emissionen, die jedem Menschen zustehen. Das sogenannte „klimaverträgliche" Jahresbudget eines Menschen beträgt jährlich etwa 2.000kg CO2 (Für Konsum, Wohnen, Mobilität, Ernährung, Alles!). Durch einen einzigen Langstreckenflug wird dieses verträgliche Klimabudget jedoch schon überzogen. Ausbaden müssen das die Menschen in Entwicklungsländern, die selbst so gut wie nie fliegen, vom Klimawandel aber am meisten betroffen sind.
Moore - die lange unterschätzten Klimaretter
Magazinsendung „OZON-unterwegs“ von Wolfgang Albus, Felix Krüger, Maren Schibylski, Iduna Wünschmann, rbb 2013, 30 Minuten
In fast jedem Blumentopf steckt ein Stück Moor. Für simple Pflanzenerde werden ganze Moorlandschaften zerstört. Immer lauter wird der Ruf nach Alternativen, denn intakte Moore sind gigantische Kohlenstoffspeicher. Zerstörte Moore aber geben das CO² wieder frei und belasten das Klima stärker als der gesamte Straßenverkehr Brandenburgs.
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