„Wasser auf den trockenen Hügel“

Restaurierungen am Wassersystem im Park Babelsberg

Führung

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Die Höhen des Parks Babelsberg wären heute kaum so üppig bewachsen, hätte nicht Prinz Wilhelm ab 1843 ein aufwändiges Wassersystem in seinem Park bauen lassen. Eine 40 PS starke Dampfmaschine pumpte durch unterirdische Röhrenleitungen das Wasser in einen Druckbehälter auf der Höhe und speiste von dort aus das zwanzig Kilometer umfassende Leitungsnetz im Park. Die alten Rohre aus Gusseisen sind noch in einem hervorragenden Zustand. Neben der Bewässerung nutzte man das Wasser auch um künstliche Seen, Bachläufe und rauschende Wasserfälle zu speisen und die Brunnen und Fontänen im Pleasureground und auf den Babelsberger Schlossterrassen zu füllen. 

Schwarzes Meer nach Fertigstellung

Schwarzes Meer nach Fertigstellung. Foto: Urania Potsdam


In Babelsberg schuf Fürst Herrmann von Pückler-Muskau künstlerisch im Auftrag des Prinzenpaares Wilhelm I. und Augusta das „Schwarze Meer“:  einen buchtenreicher See der rund 2500 Quadratmeter groß ist und 60 Zentimeter tief mit insgesamt vier Inseln. Das abfließende Wasser der Terrassenfontänen speiste einen kleinen Bachlauf, der sich plätschernd den Hang des Bowlinggreen entlangschlängelte. Die SPSG ist mit Abschluss des Masterplanprojektes "Komplexerschließung" in Babelsberg bei der Restau­rierung des Wassersystems einen großen Schritt vorangekommen. Die gerade fertig gestellten Projekte erläutert die Gartenkustodin Katrin Schröder.

Führung: Katrin Schröder, Gartenkustodin, SPSG Landschaftsplanerin

 

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