
Seit 2014 sammelt die Berliner Künstlerin Patricia Thoma Bilder von Kindern aus aller Welt. Kinder, die mit ihren Eltern nach Deutschland geflüchtet sind, malten aus der Erinnerung ihre Heimat. Wie sah ihr Zuhause aus? Wie ihre Schule oder der Spielplatz? Welche Hobbies hatten sie?
In einer Zeit weltweiter Konflikte und Krisen geben die aus einer sehr persönlichen Perspektive gestalteten Bilder Einblicke in eine Welt jenseits bekannter Darstellungen aus Reiseführern. Die Bilder sind gleichzeitig ein Appell an die erwachsenen Betrachter, diese Welt zu erhalten und zu schützen.
Eine Auswahl der rund 300 Werke aus über 80 Ländern ist bis zum 18. Dezember in der Landeszentrale zu sehen. Die Ausstellung wird durch Bilder ergänzt, die während eines Workshops in der Regenbogenschule in Fahrland entstanden sind. Dokumentiert wurde der Workshop von Stefan Gloede, dessen Fotografien ebenfalls in der Ausstellung zu sehen sind.
In Kooperation mit dem Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte
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