Das Projekt

„Geschichte erinnern – Begegnung gestalten – Zukunft entwerfen“

Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen
Foto: fbn

Mit der Eröffnung der neu errichteten Internationalen Jugendbildungs- und Begegnungsstätte (IJBS) Sachsenhausen bietet sich seit Oktober letzten Jahres für Jugendgruppen die Möglichkeit, sich vor Ort sowohl mit Themen des Nationalsozialismus als auch des Gedenkens der Opfer des NS-Regimes in Gedenkstätten auseinander zu setzen.

Anliegen des Projektes war es, durch die Erarbeitung eines pädagogischen Konzepts die Grundlage für eine qualifizierte mehrtägige Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsarbeit für die neue IJBS am Ort Sachsenhausen zu schaffen. Gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern wurden acht Teilprojekte für unterschiedliche Zielgruppen konzipiert.

Neben klassischen Seminar- und Forschungsmethoden, wie der Erstellung eines Zeitstrahls, Partnerinterviews, Textanalysen, Zeitzeugeninterviews etc., stand vor allem der künstlerische Zugang im Mittelpunkt. So beschäftigte sich ein Projekt mit freiem Schreiben, eines mit Fotografie, eines mit Typographie und der künstlerischen Gestaltung von Buchstaben, eine Gruppe spielte Theater, zwei Projekte setzen das Thema in Videos um und eine Gruppe brachte ihre Gedanken und Emotionen auf Leinwand.

Durch diese – in der Gedenkstättenpädagogik bislang eher noch ungewöhnlichen – Zugangsweisen war den Teilnehmern eine eigene, sehr persönliche Verarbeitung und intensive Auseinandersetzung mit dem Thema möglich.

Melanie Benke
Landesjugendring Brandenburg e.V.

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