
Seit der Pandemie wird viel über Systemrelevanz gesprochen, Care-Berufe werden beklatscht, hier und da wird auch eine gerechtere Entlohnung gefordert. Währenddessen geht es der subkulturellen Szene teilweise ohne Aussicht auf offizielle „Wiedereröffnung“ zunehmend schlechter. Doch ist nicht gerade sie besonders systemrelevant? Zumindest schaffen Akteur*innen der Szene oft öffentliche Räume der Begegnung, die auf Selbstorganisation, Kreativität, Solidarität und Mut zu neuen Strukturen setzen.
Inwiefern hat die Subkultur-Szene in Zeiten großer Veränderungen also eine (Um-)gestaltungsmacht öffentlicher Räume inne? Welche Möglichkeiten der Unterstützung gibt es und in welcher Weise ist die Politik gefragt?
Zu diesen und weiteren Fragen diskutieren
- Dr. Carsten Brosda – Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg
- Till F.E. Haupt – Künstler, Vorstandsmitglied der Gängeviertel Genossenschaft 2010 eG sowie des Berufsverbandes Bildender Künstler*innen in Hamburg
Moderation
- Heike Lüken – Kulturwissenschaftlerin, Stadtforscherin unf Dozentin
Die Reihe findet auf zoom statt.
Die Zugangsdaten werden einen Tag zuvor verschickt.
Anmeldungen bitte an fw@boell-hamburg.de.
Eine Veranstaltungsreihe der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. und dem CityScience Lab der HafenCity Universität Hamburg
Die Veranstaltungsreihe findet statt im Rahmen des Verbundprojektes Öffentliche Räume der Heinrich-Böll-Stiftungen.
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
Demokratie hat einen Ort und das ist der Öffentliche Raum. Hier werden Demokratie und Gesellschaft erlebt, gelernt und gelebt. Öffentliche Räume sind all die Räume über die alle Menschen Zugang zu öffentlichen Gütern haben. Vor dem Hintergrund der Pandemie erfährt der öffentliche Raum gravierende Eingriffe. Offen bleibt, inwiefern sich diese dauerhaft auswirken werden und welche grundlegenden Veränderungen sie hervorrufen werden. Damit erlangt der öffentliche Raum eine neue Aktualität, der wir mit der vierteiligen Veranstaltungsreihe Rechnung tragen.
Nach einer Auftaktveranstaltung, die einen allgemeinen Blick auf die Veränderungen des öffentlichen Raums wirft, folgen weitere Veranstaltungen zu Raumfragen mit Blick auf Schulbildung, die Szene der Subkultur und dem Stadt-Land-Gefälle in Corona-Zeiten.
Grundsätzlich wollen wir in der Reihe gemeinsam diskutieren warum öffentliche Räume wichtig sind und warum wir uns immer wieder um sie kümmern müssen.
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