
Unsere Wälder - Zurück in die Zukunft
In diesem Film stellt Jan Haft verschiedene Ideen für die Wälder der Zukunft vor. Dabei wird eines offenbar: Die optimale Gestaltung eines Waldes hängt von den Erwartungen ab, die wir an ihn haben. Wenn wir nur Holz ernten wollen, sollten die Bäume möglichst dicht und ungestört wachsen. Wenn wir möglichst viel Biodiversität haben wollen, sollten die Bäume locker verstreut auf der Fläche stehen und jede Störung ist willkommen. Woran es letztlich liegt, dass die Offenheit des Waldes zu mehr Leben führt, wird am Filmende offenbar. Die Waldweide ist uralte Form der Landnutzung, die gerade eine Renaissance erlebt. Ein Wendepunkt, der die Rettung unserer Biodiversität markiert?
Die bildgewaltige Dokumentation zeigt, wie Tiere auf Umweltveränderungen reagieren und wie dieses Wissen auch uns Menschen schützen kann. Verhaltensbiologe Martin Wikelski beobachtet Tiere mit kleinen Hightech-Sendern: Nashörner in Südafrika und Bauernhofziegen in Italien. Die Erkenntnisse dienen dem Artenschutz und dem Schutz von Menschen. Wikelski und sein Team untersuchen, ob das Verhalten von Tieren hilft, Naturkatastrophen wie Erdbeben vorherzusagen. Tiere legen oft weite Strecken zurück, kommunizieren und reagieren auf feinste Umweltveränderungen. Bisher unentdeckte Zusammenhänge werden entschlüsselt: Was verraten die Wanderwege der Palmenflughunde in Sambia über die Wiederaufforstung?
Filmvorführungen und anschließendes Publikumsgespräch mit André Schrape, Diplom Forstwirt, und Jäger und Helmut Brücher, CITES-Sachverständiger, NABU Mitglied.
Moderation: Katrin Springer, Leiterin der Ökofilmtour
Eine Veranstaltung des Fördervereins für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e.V. in Kooperation mit der Kirchlichen Umweltgruppe Jüterbog.
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