„Alles, was mein Leben bis dahin ausgemacht hat, stelle ich nun in Frage.“ Es war ein Tag, der das Leben der Hamburger Werbetexterin Jennifer Teege komplett veränderte. Im Alter von 38 Jahren erfuhr die Tochter einer Deutschen und eines Nigerianers durch Zufall, dass sie die Enkelin des KZ-Kommandanten Amon Göth ist. Göths Figur ist bekannt aus Steven Spielbergs Film "Schindlers Liste" und schockierte Millionen Zuschauer. Jennifer Teege selbst wurde mit sieben Jahren adoptiert, studierte später in Israel und wusste wenig über ihre Familiengeschichte.
Was heißt es und wie geht man damit um, wenn der Großvater kein Opfer, sondern Täter im NS-Regime war? Was wussten andere Angehörige?
Die Autorin Jennifer Teege setzte sich intensiv mit ihrer Vergangenheit auseinander. Ihre Geschichte leistet einen bedeutsamen Beitrag zur Erinnerungskultur der Enkelgeneration.
Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie auf die Veranstaltung hinweisen würden.
Auf einen Blick:
Amon: Mein Großvater hätte mich erschossen
Datum: 15. Mai 2014, 18 Uhr, Landeszentrale
Gast: Jennifer Teege, Autorin
Moderation: Jaqueline Wolfram, Universität Potsdam
Ansprechpartnerin: Katrin Marx
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