Satire trifft auf Realität, Zeichnung auf persönliche Erfahrung. Deutlich und drastisch fallen die Kommentare der Karikaturisten aus, wenn es um das Thema Flucht und Asyl geht. In ihren Zeichnungen spielt die Angst vor dem Fremden ebenso eine Rolle wie die Stammtischparolen gegen die „Sozialschmarotzer“. In den Arbeiten, die namhafte Karikaturisten für die Ausstellung zur Verfügung gestellt haben, werden mit Ironie und schwarzem Humor Gesetze hinterfragt und politische Entscheidungen kritisiert.
Fotografien: Stefan Gloede
Eine andere Perspektive bringen ehrenamtliche Akteure aus verschiedenen Regionen Brandenburgs ein. Sie berichten von ihren Erfahrungen mit Flüchtlingen und der viel zitierten Willkommenskultur im Land. Ihre Porträts und Berichte machen die Vielfältigkeit ehrenamtlichen Engagements in Brandenburg deutlich.
Die Zahl der Asylsuchenden steigt. In diesem Jahr wird in Deutschland mit mehreren Hunderttausend Asylanträgen gerechnet, in Brandenburg mit über 9.000. Die Ausstellung möchte Verständnis für die Flüchtlinge wecken und zur Unterstützung aufrufen.
Es sprechen:
- Dr. Hans-Joachim Neyer, Ehemaliger Direktor des Wilhelm-Busch-Museums in Hannover
- Dr. Martina Weyrauch, Leiterin der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung
Es musiziert:
- Noriko Seki, Akkordeon
Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie auf die Ausstellung hinweisen. Bilder für die Ankündigung finden Sie unten im Downloadbereich (als Quelle bitte den Namen des Karikaturisten angeben).
Auf einen Blick:
In Brandenburg willkommen?
Porträts ehrenamtlicher Akteure aus Brandenburg
Karikaturen zu Flucht und Integration
19. Mai 20015, 19 Uhr, Landeszentrale
Ansprechpartnerin: Martina Schellhorn
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