2015 endet die aktuelle „Strategie zur Gleichstellung von Frauen und Männern “ der Europäischen Union. Fünf Jahre bot sie den europäischen Institutionen, aber auch den EU-Mitgliedsstaaten Orientierung, wie die Lebenschancen von Männern und Frauen anzugleichen seien. Ein zentraler Punkt der Strategie war die Zielsetzung „Gleiche wirtschaftliche Unabhängigkeit für Frauen und Männer“ möglich zu machen.
Das Erreichte genügt aber zahlreichen Abgeordneten im Europäischen Parlament nicht. Sie wollen auch zukünftig der Diskriminierung von Frauen den Kampf ansagen. Unter Federführung der SPD-Europaabgeordneten Maria Noichl fordern die Parlamentarierinnen und Parlamentarier, dass es eine neue Strategie in der EU für die nächsten fünf Jahren geben muss, die Prioritäten, Handlungsfelder und Maßnahmen zur Stärkung der Rechte von Frauen und für die Gleichstellung der Geschlechter festlegt.
Was ist in den letzten fünf Jahren in Europa bewegt worden und wie ist der Befund in Brandenburg und in den Regionen vor Ort? Was ist auf welchem Sektor, in welchem Politikbereich und vor Ort noch zu tun, um die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Europäischen Union und in Brandenburg zu erreichen?
Sie sind herzlich eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie auf die Veranstaltung hinweisen würden.
Auf einen Blick
FRAU – MACHT – POLITIK
Frauenpolitik in Europa
Datum: 13. Januar, 18 Uhr, Landeszentrale
Gäste:
- Maria Noichl, Berichterstatterin, S&D-Fraktion im Europäischen Parlament
- Sabine Tischendorf, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF)
- Jutta Quoos, Landfrauenverband Brandenburg
Ansprechpartnerin: Dr. Martina Weyrauch
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