Weltweit sind über 80 Prozent der Flüchtenden Frauen. Die meisten fliehen innerhalb ihres Landes oder in Nachbarstaaten. In Deutschland ist etwa ein Drittel der Geflüchteten weiblich. Viele der Frauen, die in Deutschland ankommen, sind traumatisiert. Oft haben sie sexuelle Übergriffe und Gewalt erlebt und tragen während Ihrer Flucht die Verantwortung für ihre Kinder.
Auf der Veranstaltung werden internationale Standards, die die Rechte von Frauen regeln, ebenso in den Blick genommen wie die konkrete Situation in Brandenburg. Das Land steht wie alle Bundesländer bei der Bewältigung der Fragen von Willkommen, Unterbringung, fairen Asylverfahren und Integration vor großen Herausforderungen. Wie ist die Lage vor Ort, was hat die Politik bisher regeln können und was ist noch zu tun? Wie kann sich jede einzelne Bürgerin und jeder Bürger einbringen, damit ein gutes Miteinander gelingt?
Gäste:
- Monika von der Lippe, Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg,
- Geraldine Mua Ikia, Sozialarbeiterin,
- Mohamed und Wafaa Mahmood, syrische Geflüchtete
Moderation:
- Sabine Tischendorf, Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen und in der Flüchtlingsarbeit engagiert
Auf einen Blick
Frauenrechte sind Menschenrechte.
Die Situation geflüchteter Frauen in Brandenburg
27. April 2016, 18 Uhr, Landeszentrale
Ansprechpartnerin: Dr. Martina Weyrauch
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