Presseeinladung

Leben mit und an der Grenze

Filmvorführung und Diskussion am 3. Mai im Filmmuseum Potsdam

Was bedeutet kulturelle Vielfalt, welche Rolle spielen Grenzen und was passiert, wenn Menschen verschiedener Kulturen unter ganz unterschiedlichen Bedingungen aufeinandertreffen? Über diese Themen diskutieren Thomas Lindenberger, Patrice Poutrus und Paulina Gulinska-Jurgiel.

Der zum Einstieg gezeigte Spielfilm „Lichter“ handelt von Menschen mit Grenzerfahrungen. Im deutsch-polnischen Grenzgebiet sind sie auf der Suche nach dem Glück, nach Sicherheit und ihrem Platz im Leben: eine Gruppe Ukrainer, die über die Oder schwimmen will, der russische Flüchtling und der polnische Taxifahrer ebenso wie der kleine deutsche Ladenbesitzer. Heute nehmen viele Reisende Frankfurt (Oder) und die polnische Schwesterstadt Slubice kaum mehr als Grenze wahr. Noch vor wenigen Jahren, war jedoch hier die EU-Außengrenze, an deren Überwindung vielfältige Hoffnungen und Enttäuschungen geknüpft waren.

Sie sind herzlich eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie auf die Veranstaltung hinweisen würden.
 

Auf einen Blick

Leben mit und an der Grenze

Datum: 3. Mai, 18 Uhr, Filmmuseum Potsdam Marstall, Breite Straße 1A, 14473 Potsdam

Gäste:

  • Dr. Patrice Poutrus, Historiker (Berlin),
  • Dr. Paulina Gulinska-Jurgiel, Historikerin (MLU Halle)
  • Moderation: Prof. Dr. Thomas Lindenberger, ZZF

Ansprechpartnerin: Dr. Jana Wuestenhagen


Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) im Rahmen der „Potsdamer Gespräche 2016