Bildung für Nachhaltige Entwicklung - das Thema ist wichtig. Viele sprechen davon und doch weiß kaum jemand Konkretes. Die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und die Landesarbeitsgemeinschaft für politisch-kulturelle Bildung wollen das ändern und laden freie Träger und Vereine der politischen Bildung nach Potsdam zu ihrer jährlich stattfindenden Netzwerktagung ein.
Auf der diesjährigen Tagung geht es um die Verbindung von nachhaltiger Entwicklung und politischer Bildung wie auch um die grundlegende Frage, wie zeitgemäß Bildung zu diesem Thema noch ist. Als Expertin spricht und disktuiert mit den Teilnehmern Prof. Heike Molitor von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde.
Die Leiterin der Landeszentrale, Dr. Martina Weyrauch, weist darauf hin, dass
die Sache jeden von uns angeht, auch wenn das Wort Bildungsoffensive: Bildung für Nachhaltige Entwicklung wieder einmal ein ziemlich sperriger Politikbegriff ist. Jedem soll möglich sein, Prozesse mit ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Bedeutung zu analysieren und zu bewerten. Darüber hinaus muss es gelingen, sich im eigenen Leben an Kriterien der Nachhaltigkeit zu orientieren und gemeinsam mit anderen Nachhaltigkeit zu initiieren – lokal wie global.“
Damit es nicht bei der grauen Theorie bleibt, bietet die Tagung auch einen Blick in die Vereinspraxis. Sechs Vereine aus dem Land Brandenburg stellen vor, wie sie Bildung für Nachhaltige Entwicklung in ihren Projekten aufgreifen, um Menschen auf ganz unterschiedliche Weise für das Thema Nachhaltigkeit zu interessieren.
Auf einen Blick:
Nachhaltigkeit lokal und global
13.02.2014, 9:30 - 13:30 Uhr, Landeszentrale
Tagesordnung mit der Liste der Vereine, die ihre Projekte präsentieren
Ansprechpartnerin: Katrin Marx
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