China, Brasilien, Indien und Südafrika haben sich zu neuen wirtschaftlichen Großmächten entwickelt, die in vielen globalen Prozessen eine entscheidende Rolle spielen. Das hat nicht nur Einfluss auf die Handelsbeziehungen, sondern auch auf die europäische sowie die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik. Internationale Verhandlungen sind ohne die neuen „global player“ nicht mehr denkbar. Das birgt Chancen, aber auch Risiken. Welche Rolle werden diese Länder zukünftig auf dem internationalen Parkett spielen? Wie werden sie sich in Konfliktsituationen positionieren?
Angesichts der konfliktreichen aktuellen internationalen Lage stellen sich vor allem Fragen nach Krieg und Frieden. Die Deutschen sind seit dem Ende des Kalten Krieges auf der Suche nach ihrer Rolle in der Welt, aber die Erwartungen gegenüber Deutschland und der Europäischen Union sind groß. Was kann Deutschland tun, um die bi- und multilaterale Kooperation mit diesen neuen Mächten im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik zu entwickeln?
Gäste:
- Dirk Lölke, Referatsleiter 300, Auswärtiges Amt,
- Prof. Dr. Robert Kappel, Senior Research Fellow, GIGA Leibnitz-Institut für globale und regionale Studien
Moderation: Prof. Dr. Jochen Franzke, Universität Potsdam
Die Veranstaltung bildet den Abschluss einer Reihe, die sich mit der sozioökonomischen Lage in den jeweiligen Ländern sowie der deutschen und europäischen Politik gegenüber diesen Gestaltungsmächten befasst.
Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie auf die Veranstaltung hinweisen.
Auf einen Blick:
Neue Mächte regieren die Welt
Konsequenzen für die deutsche und europäische Politik
Datum: 21. Januar, 18 Uhr, Landeszentrale
Ansprechpartnerin: Dr. Martina Weyrauch
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