Geografie, Geschichte, Glaube, Gesellschaft
Klett-Cotta, Sonderauflage für die Zentralen für politische Bildung, Stuttgart 2022, 224 Seiten
Afghanistans Geschichte ist eine Abfolge von Kriegen und Gewalt. Immer wieder wollten ausländische Mächte das Land wegen seiner strategischen Lage zwischen großen Kulturkreisen als Pufferzone nutzen und von dort aus Einfluss auf die umliegenden Regionen nehmen.
Seit Alexander dem Großen erlebten die fremden Eroberer jedoch, dass sie das Land zwar rasch besetzen, es aber nicht gegen den Willen der afghanischen Bevölkerung halten können. Alle Versuche, das Land nach fremden Vorbildern zu modernisieren, sind gescheitert. Zwischen diesen Konflikten und aufgrund der inneren Zerrissenheit hat sich das Land am Hindukusch nie wirklich entwickelt und ist vor allem in den ländlichen Gebieten rückständig geblieben.
Eindringlich zeigt der Autor, wie die Geschehnisse in Afghanistan uns beeinflussen und welche Entwicklungsmöglichkeiten es trotz allem gibt.
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