Mitteldeutscher Verlag, Sonderausgabe für die Zentralen für politische Bildung, Halle (Saale) 2024, 400 Seiten
In ihrem Buch schildern Grit und Niklas Poppe die tragischen Geschichten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die nach dem Zweiten Weltkrieg und den traumatischen Erfahrungen der NS-Zeit in die Hände des sowjetischen Geheimdienstes fielen. Viele von ihnen wurden verhaftet und verschleppt, oft ohne dass ihre Familien jemals erfuhren, was mit ihnen geschah. Die Erzählungen beschreiben das Leid und die unvorstellbaren Hafterfahrungen der Betroffenen, die in der Sowjetischen Besatzungszone und der frühen DDR lebten. Diese jungen Menschen, die unschuldig in sowjetische Straf- und Arbeitslager geschickt wurden, verbrachten dort Jahre unter schwersten Bedingungen. Im Mittelpunkt des Buches stehen die bewegenden Erlebnisse der Betroffenen, die aus Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen entnommen wurden.
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