
Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Potsdam 2006, 136 Seiten
(Brandenburgische historische Hefte, 18)
Die enorm große Zahl von 700.000 Deutschen, die aus Polen, Ungarn, der Tschechoslowakei und verschiedenen Balkanländern in Folge des Zweiten Weltkriegs ausgewiesen worden waren, kamen laut Befehl der sowjetischen Militäradministration im September 1945 allein in die Provinz Mark Brandenburg. Bevor die Neuankömmlinge auf die einzelnen Kreise aufgeteilt werden konnten, kamen sie in Lager, die als Provisorien eingerichtet wurden. Wie überall im Land herrschte auch hier Mangel an so gut wie allem. Eine der wichtigsten Aufgabe war die Verhinderung der Ausbreitung von Seuchen.
Das Buch benennt in nüchternen Worten, in Zahlen und Dokumenten wie versucht wurde, den Menschen zu helfen, die durch Flucht und Vertreibung alles verloren hatten.
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