„Zugehörigkeit und Selbstbestimmung“ lautet das diesjährige Thema der Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs. Berlinerinnen und Berliner kommen zusammen, um MITEINANDER statt übereinander zu reden.
Mehr als 60 Organisationen, Institutionen und Vereine haben die Initiative aufgegriffen und werden in den vier Wochen vom 17. Oktober bis 17. November 2011 zu rund 50 Dialogrunden berlinweit einladen. Wir erwarten mit Spannung, welche Erfahrungen und Erkenntnisse die Dialogrunden zu Tage fördern werden.
Die Ausgangspunkte der Dialogrunden sind gleichzeitig sehr vielfältig: von Fragen zur Vielschichtigkeit und Veränderlichkeit von Identitäten, zu Fremd- und Selbstwahrnehmung, über Sichtweisen von Jugendlichen und Senior/innen bis hin zu den Herausforderungen an Selbstverwirklichung in unserer Gesellschaft.
Die Schirmherrschaft hat in diesem Jahr Frau Marianne Ballé Moudoumbou (Vertreterin der Migrant/innen im Rundfunkrat Berlin-Brandenburg) übernommen und in ihrem Grußwort weist sie unter anderem auf ein wichtiges Problem hin:
„…Viel zu oft werden über Geflüchtete, MigrantInnen, Angehörige der afrikanischen, asiatischen, nord-, süd und zentralamerikanischen Diaspora Veranstaltungen organisiert und Entscheidungen getroffen, wo die Betroffenen bestenfalls im Publikum und nicht als ExpertInnen, Fachleute und mitwirkende Akteure zugelassen werden. …“
Damit spricht sie ein Thema an, das auch bei einigen Dialogrunden erörtert werden soll.
Am 24. November 2011 findet die Dialogreihe mit einer Abschlussveranstaltung in der „alten Feuerwache“ in Berlin-Kreuzberg ihren Höhepunkt. Unter dem Titel „Begegnung schafft Räume“ werden sich die Gäste (Teilnehmer/innen der vorangehenden Dialogtische) über ihre unterschiedlichen Perspektiven auf das diesjährige Motto in kleinen Dialogrunden austauschen. Es wird darüber hinaus ein interkulturelles Rahmenprogramm mit Musik und Buffet geben.
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