
Kaum ein Nahrungsmittel belastet unsere Umwelt und das Klima so stark wie Fleisch. Dennoch hat keine Regierung der Welt derzeit ein Konzept, wie der Fleischkonsum und die Fleischproduktion deutlich reduziert werden können. Wenn aber der Sektor so weiterwächst wie bislang, werden im Jahr 2030 jährlich knapp 360 Millionen Tonnen Fleisch weltweit produziert und konsumiert. Mit ökologischen Auswirkungen, die man sich kaum vorstellen mag.
In Deutschland läuft bereits seit einiger Zeit eine lebendige und kritische Debatte rund um das Thema Fleisch. Eine repräsentative Umfrage für den Fleischatlas zeigt, dass gerade junge Menschen in Deutschland der Fleischindustrie sehr kritisch gegenüberstehen und das Beharrungsvermögen der Fleischindustrie nicht mehr akzeptieren wollen. Sie haben klare Forderungen an den Staat. Was dieser tun kann und - aus Sicht der jüngeren Generationen - tun sollte, möchten wir mit Ihnen und den Gästen auf dem Podium diskutieren.
Vorstellung Fleischatlas 2021
Katrin Wenz, (Bund für Umwelt und Entwicklung, BUND)
Podiumsdiskussion
- Prof. Achim Spiller, Universität Göttingen
- Tilman von Samson, Fridays for Future
- Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung
Moderation
Christine Chemnitz (Heinrich-Böll-Stiftung)
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