Die Studie „toxic twitter“ von Amnesty International zeigt, dass ca. ein Drittel aller Frauen im Netz Erfahrungen mit geschlechtsspezifischen Angriffen macht. So geht es auch vielen anderen Menschen, die mit einer transgeschlechtlichen Identität oder homosexuellen Orientierung online sichtbar sind. Aber auch Gleichstellungspolitiken und –institutionen werden im Internet, insbesondere in Sozialen Medien unter Beschuss genommen.
Das Online-Seminar richtet sich an jene, die sich gegen antifeministische Aussagen im online-Kontext wehren wollen. Wir geben einen Überblick über das Feld des Antifeminismus’ und die Folgen für Betroffene. Die Reaktionsweisen darauf sind individuell und situationsbezogen. Gemeinsam erarbeiten wir daher anhand von Praxisbeispielen, wie Sie selbst in Online-Situationen handeln können: z.B. Diskutieren, Positionieren, Anzeigen, oder etwas ganz anderes tun. Wir stellen eine Reihe von Gesprächsstrategien vor, die Sie gleich ausprobieren können. Gemeinsam üben wir auch, wie Abgrenzungen oder ein würdevoller Gesprächsausstieg aussehen können.
Das Online-Seminar wird von zwei Trainer*innen aus dem Netzwerk „Gegenargument“ über die Plattform Zoom moderiert (https://zoom.us/test). Audiovisuelle Inputs wechseln sich mit verschiedenen interaktiven Diskussionsmethoden und Praxisübungen ab.
Für die Teilnahme sind zumindest Computer und Internetanschluss nötig, gern auch Kamera und Headset, denn das macht das Online-Seminar lebendiger.
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