Zwischen den schlesischen Kriegen setzte Friedrich II. mit der Trockenlegung fruchtbarer Sumpfregionen und deren Neubesiedlung durch zum größten Teil außerpreußische Siedler die Politik seiner Vorfahren fort. Die wichtigsten Kolonisationsgebiete in Preußen waren das Oderbruch und das angrenzende Warthe- sowie das Netzebruch.
Auf dem Gebiet der ehemaligen Neumark, nur wenige Kilometer von der Oder entfernt, fanden mit den Schlachten von Zorndorf und Kunersdorf zwei der blutigsten des Siebenjährigen Krieges statt. Beiderseits der Oder gibt es noch deutlich sichtbare Spuren und unterschiedliche Bewertungen der friderizianischen Zeit.
Referent:
Gerd-Ulrich Herrmann (Leiter der Gedenkstätte Seelower Höhen)
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