
Wie kann und soll die Bildung in der Zukunft aussehen? Welche Kompetenzen werden von Bedeutung sein? In der Konferenz werden wir die Bedeutung und die Gestaltung positiver Beziehungen im Bildungsbereich theoretisch und vor allem praktisch beleuchten.
Dazu haben wir kompetente Redner*innen wie Helle Jensen und Oswald Rabas eingeladen. Im Anschluss wird es Workshops zu verschiedenen Themen rund um Beziehungsgestaltung geben.
Die Bedeutung von Beziehungen mit und zu anderen Menschen wird für unser Glück, Wohlergehen und eine funktionierende Gemeinschaft zunehmend wissenschaftlich belegt. Die Bedeutung positiver Beziehungen für erfolgreiche Lernprozesse wird auch im Bildungsbereich immer deutlicher. Ausgehend vom psychologischen Kontext sind Prozesse, Methoden und Ansätze bekannt, um erfolgreiche Beziehungen zu gestalten oder gestörte Beziehungen wiederherzustellen.
Inwieweit diese Erkenntnisse aber in die konkrete pädagogische Arbeit integriert werden können, bleibt den einzelnen Bildner*innen und Lehrenden überlassen. Zudem wird "Beziehungsgestaltung" meist als mangelhaft empfunden und beginnt in der Regel erst dann, wenn ein Konflikt aufgetreten ist.
Beziehungsgestaltung ist jedoch eine allgegenwärtige, positive und nicht zuletzt präventive Kompetenz, die als Grundlage demokratischen Verhaltens betrachtet werden kann und die daher im „normalen“ pädagogischen Alltag Anwendung finden sollte.
Wie dies aussehen könnte und kann, ist Thema der Konferenz.
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