
Die SED legitimierte ihre politische Herrschaft in der DDR vor allem mit dem Kampf der Kommunisten gegen den Faschismus in Deutschland, der viele Opfer zur Folge hatte. Nach dem Reichstagsbrand am 27. Februar 1933 und der folgenden Notverordnung wurden vor allem tausende Kommunisten von den nationalsozialistischen Machthabern verfolgt, in Konzentrationslager inhaftiert und misshandelt. Zugleich bestätigte scheinbar der Tag von Potsdam die marxistische Vorstellung vom Faschismus als Teil der kapitalistischen Gesellschaftsordnung.
Zu welchen Ergebnissen kamen die Historiker der DDR bei der Erforschung der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland und inwiefern differenzierte sich ihr Blick im Verlauf der 40 Jahre aus?
Der Referent, Dr. Bernd Florath, hat an der Humboldt-Universität zu Berlin Geschichtswissenschaften studiert, war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften der DDR, anschließend an der Humboldt-Universität, der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, der Robert-Havemann-Gesellschaft und ist heute Projektleiter im Bereich Bildung und Forschung der Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU).
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur.
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