Eine unglückliche Liebesgeschichte zwischen der 18-jährigen Kellnerin Maria und einem wesentlich älteren Richter… Niemand anderes als er war es, der den Bruder Marias verurteilt und damit auch ihr Schicksal besiegelt hat. Denn obwohl es in der DDR offiziell keine Sippenhaft gab, ging es nicht an, dass die Schwester eines Staatsfeindes studieren konnte. Der Film wurde Ende 1965 verboten und diente auf dem berüchtigten 11. Plenum als abschreckendes Anschauungsmaterial dafür,wie weit die Dekadenz in Kunstkreisen schon gediehen war.
DDR 1965, 114 min, Spielfilm
FSK: ab 12 Jahren
R: Kurt Maetzig, nach dem Roman „Maria Morzeck“ von Manfred Bieler
D: Angelika Waller, Alfred Müller, Maja-Carmen Antoni
Eintritt 5 Euro
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam und dem KleinKunstWerk Bad Belzig.
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