Der CO2-Preis: Leitinstrument der Klimapolitik?

Online-Diskussion

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Verkehrsschild mit CO2 im Autostau
© Gerd Altmann auf Pixabay CC0 1.0

Seit etwa zwei Dekaden experimentieren viele Länder mit einem Instrument, das Ökonom*innen als das „Leitinstrument“ der Klimapolitik anpreisen: Die CO2-Bepreisung. Egal, ob in Form von CO2-Steuern oder als Emissionshandel, die Ergebnisse sind oft eher ernüchternd.

In ihrem Buch „Making Climate Policy Work“ analysieren Danny Cullenward und David Victor diese Erfahrungen und formulieren eine Kritik am einheitlichen, die ganze Volkswirtschaft abdeckenden CO2-Preis als zentralem Leitinstrument der Klimapolitik. Zu oft, so schreiben sie, komme am Ende des politischen Prozesses ein stark verwässertes Ergebnis heraus. Sie nennen es  „Potemkinsche CO2-Märkte“,  also Märkte, die Klimaschutz simulieren, aber zu realen Emissionsminderungen wenig beitragen.

Mit dieser Veranstaltung laden wir die beiden Autoren ein, ihre Ergebnisse in Deutschland zu präsentieren und mit Ottmar Edenhofer, dem führenden Klimaökonomen Deutschlands und einem der sichtbarsten Fürsprecher der CO2-Bepreisung, zu diskutieren.

Mit

  • Danny Cullenward, CarbonPlan & Stanford Law School
  • David Victor, University of California San Diego & Brookings Institution
  • Ottmar Edenhofer, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung

Moderation: Petra Pinzler, DIE ZEIT

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