Jan Philipp Wölbern legt erstmals eine quellenfundierte Gesamtdarstellung zur Geschichte des Hälftlingsfreikaufs vor. Von 1963 bis 1989 kaufte die Bundesregierung über 33.000 politische Häftlinge aus DDR-Gefängnissen frei. Im Gegenzug erhielt das SED-Regime Waren im Wert von rund drei Milliarden DM.
Begrüßung: Dr. Maria Nooke, Leiterin der Erinnerungsstätte und stellvertretende Direktorin der Stiftung Berliner Mauer
Das Podiumsgespräch mit dem Autor Dr. Jan Philipp Wölbern (Historiker am ZZF Potsdam) und dem Zeitzeugen Karl Alich (Rechtsanwalt aus Berlin) wird moderiert von Dr. Helge Heidemeyer (Leiter der Abteilung Bildung und Forschung beim BStU und Vorsitzender des Fördervereins der Erinnerungsstätte).
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