Die Rückkehr der Kohle

Dokumentarfilm von Inge Altemeier und Steffen Weber, 2014, 44 Min.

10. Festival des Umwelt- und Naturfilms Ökofilmtour 2015

Kohleboom statt sauberer Energie : Wie konnte es dazu kommen?
Inge Altemeier und Steffen Weber begeben sich auf eine spannende Spurensuche, denn heutzutage wird so viel Strom aus Kohle produziert wie zu Zeiten, als die Braunkohlemeiler der damaligen DDR noch am Netz waren. Zudem ist Kohlestrom für die Industrie so billig wie schon lange nicht mehr. Für den normalen Verbraucher allerdings steigen die Strompreise und mehr noch: Diejenigen, die in der Nähe eines Kohlekraftwerks leben, kämpfen immer häufiger mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Zum Beispiel Familie Köhler aus Lünen, die in der Dokumentation begleitet wird. Kinder und Eltern leiden unter chronischen Atemwegerkrankungen. Nach Meinung des behandelnden Arztes liege dies an den Schadstoffen aus den Kühltürmen der Kohlekraftwerke. Neueste Studien belegen diesen Zusammenhang und gehen davon aus, dass moderne Kohlekraftwerke sogar noch gefährlicher seien. Der Film geht auch der Frage nach, wer dafür die Verantwortung trägt.

Böse Mine - gutes Geld. Das schmutzige Geschäft mit der Kohle
Dokumentarfilm von Peter Ruppert, Jo Schück und Michael Strompen, 2013, 44 Min.
Maschinengewehre, Stacheldraht und ohrenbetäubender Krach: Das Hochsicherheitsgefängnis in Bogota. Mörder, Vergewaltiger und Gewaltverbrecher rütteln an den Gitterstäben ihres Daseins. Mitten drin im Bodensatz der kolumbianischen Gesellschaft: Jaime Blanco Maya, verurteilt zu 38 Jahren Haft. Er hat mehrere Morde in Auftrag gegeben: Die Spitzen einer Kohlegewerkschaft in Kolumbien mussten sterben.
Der Verdacht wiegt schwer: Landet „blutige Kohle“ aus Übersee auch in deutschen Kraftwerken? Müssen Menschen andernorts leiden, wenn wir den Fön anschalten oder die Waschmaschine? Woher kommt sie Kohle, die in Deutschland verfeuert wird?
Die ZDFzoom-Reporter verfolgen die Spur der Kohle von der Mine bis ins Kraftwerk. Sie recherchieren von Bogota/Kolumbien bis Amsterdam, von Baltimore/USA bis Hamburg und zeichnen die Lieferwege der Kohle nach.

Deutschlands heimliche Atomtransporte
Dokumentarfilm von Björn Platz, 2014, 30 Min.
Am 30. Juni 2011 hat die Bundesregierung den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Bis Ende 2022 sollen alle deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet sein. Doch der sogenannte Atomausstieg ist eine Mogelpackung. Wie "planet e." zeigt, wird Deutschland weiterhin eine entscheidende Rolle in der Kernenergie spielen – bei der Anreicherung von Uran und der Produktion von Brennstäben. Daher rollen jedes Jahr rund 10 000 geheime Nuklear-Transporte durch Deutschland – ohne besonderen Schutz.

Bewertung
Noch keine Bewertungen vorhanden.

Neuen Kommentar hinzufügen

Eingeschränktes HTML

  • Erlaubte HTML-Tags: <a href hreflang> <em> <strong> <cite> <blockquote cite> <code> <ul type> <ol start type> <li> <dl> <dt> <dd> <h2 id> <h3 id> <h4 id> <h5 id> <h6 id>
  • Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Website- und E-Mail-Adressen werden automatisch in Links umgewandelt.
CAPTCHA
Bild-CAPTCHA
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.
Diese Sicherheitsfrage überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind und verhindert automatisches Spamming.