Chemieindustrie und Grüne Politik – diese Verbindung gibt es noch nicht sehr lang. Auf dem Weg in ein Zeitalter der Ressourcenknappheit und des Klimawandels sollte die Innovationskraft der Chemieindustrie schnellstmöglich Teil der Lösung werden und nicht Teil des Problems sein. Chemie kann z.B. helfen Gebäude zu dämmen, Solarstrom zu erzeugen, saubere Autos zu bauen und die Materialeffizienz zu steigern.
In der vorgestellten Studie „Going Green: Chemie“ der Heinrich-Böll-Stiftung skizzieren die Autor/innen sieben Handlungsfelder, in denen die Chemieindustrie schnellstmöglich aktiv werden muss, auch um die Märkte von heute und morgen bedienen zu können. Was hat es für Konsequenzen für Brandenburg, wenn z.B. Biomasse als „Öl des 21. Jahrhunderts" in der Chemieindustrie verwendet wird?
Diese und andere Fragen wollen wir mit Vertreter/innen aus der Politik und der Industrie diskutieren, nachdem die Studie vorgestellt wurde.
Vortrag und Diskussion mit:
Uwe Lahl, TU Darmstadt,
Axel Vogel, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Grünen im Landtag Brandenburg,
Karl-Heinz Tebel, Vorsitzender der Geschäftsführung BASF Schwarzheide GmbH
N.N. IG BCE Bezirk Cottbus (angefragt)
Prof. Dr. Uwe Lahl ist Mitautor der Studie "Going Green: Chemie. Handlungsfelder für eine ressourceneffiziente Chemieindustrie" und unterrichtet an der TU Darmstadt Abfalltechnik. Er war von 2001 bis 2009 im Bundesumweltministerium Leiter der Abteilung Immissionsschutz und Gesundheit, Anlagensicherheit und Verkehr, Chemikaliensicherheit.
Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung wird gebeten.
Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auch unter folgendem Link
Die Studie "Going Green: Chemie" steht unter diesem LINK zur Verfügung.
Teilen auf
Neuen Kommentar hinzufügen