80 Jahre ist er im Herbst geworden, 80 Filme hat er gemacht. Siegfried Bergmann steht mit seinem Werk neben Heinz Sielmann und Bernhard Grzimek und ist doch längst nicht so bekannt wie sie. Das hat mit seiner Bescheidenheit zu tun - und mit seinen Themen. Denn ihn interessiert mehr der Ameisenlöwe im Lausitzer Sand als der Löwe in der afrikanischen Savanne. Was in den 1960ern mit fantastischen Tierbeobachtungen durch Spezialtechnik begann, über den Süßwasserpolypen zum Beispiel oder das ausgereifte Wechselspiel von Blüte und Insekt, wurde später zum Erklären ökologischer Zusammenhänge, der Suche nach Lösungen für Umweltprobleme - in der DDR kein einfaches Unterfangen. Seine großen Nachwende-Filme erzählen über das Wiedererwachen der Natur in stillgelegten Tagebauen und auf alten Truppenübungsplätzen.
www.defa-dokfilm.de/oekologischer-film
Anschließend Filmgespräch mit Siegfried Bergmann, Heiderose Häsler (RBB), Dr. Heinz und Dr. Bärbel Litzbarski (Förderverein Großtrappenschutz e. V.)
Moderation: Hartmut Sommerschuh (RBB)
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