
Bei uns zu Gast: Die Autoren Philipp Gessler und Jan Feddersen
Für die einen ist die sogenannte Identitätspolitik ein Kampf, für andere ein Krampf. Ist sie eine gelungene Strategie, um bislang diskriminierten, übergangenen Gruppen und ihren Anliegen Geltung zu verschaffen? Oder verschärft sie am Ende die Spaltung der Gesellschaft? Es geht unter anderem um Rassismus, Diskriminierung sowie Benachteiligung und wer darüber sprechen darf und wer nicht. Damit die Beschäftigung mit Identitäten nicht in Bauchschmerzen oder gar in einer „Cancel Culture“ endet, haben die beiden Autoren das Thema genauer unter die Lupe genommen.
Jan Feddersen und Philipp Gessler bestreiten weder die Existenz von Rassismus, noch die langen Traditionen der Benachteiligung und diskriminierender Sprache. Ihr Argument ist ein anderes: Wer Gruppenidentitäten überhöht, fördert Entsolidarisierung. Wenn sich nur noch diejenigen zu einem Thema äußern dürfen, die davon unmittelbar betroffen sind, lassen sich wichtige Diskurse in der Demokratie kaum noch führen.
Sie machen Vorschläge für eine fruchtbarere Debattenkultur, in der wir uns als Individuen in unserem jeweiligen Verschiedensein respektieren und dennoch miteinander ins Gespräch kommen.
Wir machen darauf aufmerksam, dass während unserer Veranstaltungen gelegentlich Film-, Bild- und Tonaufnahmen angefertigt und gegebenenfalls veröffentlicht werden. Wenn Sie Einwände haben, kommen Sie bitte vor der Veranstaltung auf uns zu.
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