Seit Ausbruch „der Krise“ 2008/2009 ist Europa in aller Munde. Nicht nur in den Parlamenten sowie den Medien wird über Zukunftsfragen der Europäischen Union kontrovers diskutiert. Auch auf den Straßen und in den sozialen Netzwerken erleben wir seit Monaten eine nie dagewesene Diskussion, die – jenseits aller polemischen Töne – verdeutlicht, wie eine wachsende Öffentlichkeit Anteil an diesen Fragen nimmt.
Birgt die Krise also womöglich auch eine Chance zur Politisierung einer bisher allenfalls rudimentär existierenden europäischen Öffentlichkeit? Welcher grenzüberschreitende Austausch findet zwischen den verschiedenen Diskursen in Europa statt und wie beeinflusst er den politischen Prozess? Eröffnet diese „neue Öffentlichkeit“ auch Möglichkeiten für eine Revitalisierung des politischen Diskurses in den Regionen und Gemeinden?
Diese Fragen würden wir gerne mit Ihnen gemeinsam diskutieren. Deshalb laden wir Sie herzlich zur öffentlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Programm
Grußwort
Britta Stark, Präsidentin des Landtags Brandenburg
Vortrag
„Krise und Kritik – Repolitisierung der europäischen Öffentlichkeit?“
Prof. Dr. Hauke Brunkhorst, Universität Flensburg
Diskussion
- Prof. Dr. Jutta Limbach, Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts a. D.
- Dr. Helmuth Markov, Minister der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg
Moderation: Isabell Hoffmann, Bertelsmann Stiftung
– anschließend Empfang –
Die Abendveranstaltung findet im Rahmen der Konferenz „Die Politisierung der EU – Demokratisierungspotenzial oder Desintegrationsgefahr?“ statt, die vom 17. bis 18. September 2015 vom Lehrstuhl „Politik und Regieren in Deutschland und Europa“ an der Universität Potsdam durchgeführt wird.
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