"Denkmäler des Bürgertums", so der amerikanische Stadtsoziologe Robert Fishmann, seien die zahllosen Villen und Landhäuser am Rande der Metropolen. An der Peripherie Berlins entstand während der Kaiserzeit im "Zug nach Westen" ein suburbanes Mosaik von Siedlungen, eine Landhaus- und Villenlandschaft, die in ihrer Vielfalt und in ihrem gestalterischen Reichtum in Europa ihresgleichen sucht. Berlin war um 1900 nich nur die größte Mietskasernenstadt, sondern auch die größte Villenstadt der Welt.
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