Literatur und Krieg Deutsch-Französisches Seminarprojekt

Veranstaltung

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Leitidee und Konzeption Krieg und Literatur sind nicht als unabhängige Systeme zu sehen: durch die Jahrhunderte ist der Krieg ein immer wiederkehrendes Thema der Literatur, die Literatur eins seiner Medien. Wenn Literatur und Krieg einander auch oft diametral entgegengesetzt zu sein scheinen, so kann man sie dennoch nicht unabhängig voneinander betrachten; sie befinden sich in ständiger Verzahnung. An ausgewählten Beispielen aus der deutsch-französischen Literaturgeschichte werden im Seminar solche Formationen reflektiert, historische Entwicklungen nachvollzogen und mit der unmittelbaren Gegenwart konfrontiert. Dabei werden folgende Schwerpunkte gesetzt: -Nationale Traditionen der Kriegsdarstellung -Literatur als Medium des Krieges -Krieg und Fiktion -Literatur als Gegendiskurs. In Verdun ist deutsch-französische Geschichte konkret greifbar: auf den Kriegsfeldern sind die Spuren des Krieges noch heute zu sehen, es kann darüber hinaus nachvollzogen werden, wie Erinnerung inszeniert und instrumentalisiert wird. Exkursionen zu solchen Orten des Gedenkens sind daher fester Bestandteil des Programms. Seminarprojekt: Ziel des Seminars ist auch neben der inhaltlichen Arbeit der geistige Austausch zwischen jungen Deutschen und Franzosen. Großer Wert wird auf die Eigenarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelegt. Sie sollen durch Referate und gemeiname Arbeit in Gruppen das Programm eigenverantwortlich mitgestalten. Darüberhinaus ist der Austausch mit Persönlichkeiten, die durch ihre Arbeit oder Lebenserfahrungen einen direkten Bezug zu ihrem Thema haben, ein weiterer wichtiger Bestandteil des Konzepts. Im WORKSHOP werden nach einem Impulsreferat Arbeitsgruppen gebildet, die gemeinsam an Textbeispielen diskutieren und Thesen erarbeiten. Sie werden z.T. von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorbereitet und geleitet. Das abendliche FORUM bietet Vorträge, Lesungen und Debatten zu den Themen der Workshops und soll resümierende Diskussionen in großer Runde initiieren. EXKURSIONEN und BESUCHE der Ausstellungen des Centre Monial de la Paix runden das Programm ab. Seminarsprachen können Deutsch, Französisch und Englisch sein. Französischkenntnisse sind wünschenswert, aber nicht unbedingt notwendig. Die Beiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden auf Vortreffen abgestimmt, die Ergebnisse der Seminararbeit sollen in einer Dokumentation im Internet festgehalten werden.

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