Moral und Politik vermischen sich in den letzten Wochen im öffentlichen Raum in Polen und beherrschen die Titelseiten der Tageszeitungen. Auf der einen Seite: tausende Frauen, die auf den Straßen mehrerer polnischer Städte gegen die Verschärfung des Abtreibungsgesetzes demonstrieren. Auf der anderen Seite: tausende Menschen, die an einer „Großen Buße“ in T schenstochau teilnehmen, einer Sühne für die Sünden der Nation, vor allem für die Tötung der ungeboren Kinder. Welche Argumente kennzeichnen die Debatten? Welche Rolle spielt dabei die katholische Kirche? Wie positionieren sich die politischen Parteien?
Zu Gast ist Anna Quirin. Anna Quirin ist Polin, die gerne zwischen den Welten pendelt. Seit 2008 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).
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