Die östlichste Provinz des deutschen Kaiserreichs hatte vor allem in der Hauptstadt Königsberg von dem allgemeinen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung der "Gründerzeit" profitiert. Wirtschaftlich war Ostpreußen vor allem im regen Handelsverkehr zwischen dem Russischen Reich und Westeuropa erfolgreich. Mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs endete diese Mittlerfunktion und aus der vorteilhaften Nähe zum östlichen Nachbarn wurde eine gefährliche Randlage.
Ostpreußen hatte nicht nur besonders unter den Kriegseinwirkungen zu leiden, es wurde in der Folge der deutschen Niederlage durch den "polnischen Korridor" vom Deutschen Reich abgetrennt.
Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums im Rahmen des Jahresschwerpunkts 2014 Zeitenwende 1914. Das östliche Europa zwischen Aufbruch und Abgrund. In Kooperation mit der Urania Potsdam
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