Fußball ist ein globaler Sport und eine riesige Unterhaltungsmaschinerie. Seine weltweite Verbreitung ist jedoch nicht ohne den Kolonialismus denkbar. Fußball diente immer auch der Unterdrückung und der Festigung von Herrschaftsstrukturen. Bis in die Gegenwart durchzieht rassistisches Denken den modernen Fußball und die globale Sportindustrie. Wie sehr diese Strukturen und Denkweisen immer noch wirken, zeigt sich z.B. daran, dass schwarze Menschen als gute Athlet:innen gelten, sie aber kaum als Trainer:innen oder Funktionär:innen in Erscheinung treten.
In seinem neuen Buch analysiert der Autor und Journalist Ronny Blaschke die Ursachen des strukturellen Rassismus im Fußball und geht der Frage nach, wie dieser erfolgreich bekämpft werden kann. Wie prägt rassistisches Denken bis heute den europäischen Fußball? Und wie kann der Fußball dekolonisiert werden? Diese und andere Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen und unseren Gästen auf dem Podium diskutieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein.
PROGRAMM
19.00 Uhr Begrüßung
- Dr. Sebastian Stude Referent Brandenburgische Landeszentrale für Politische Bildung
- Katrin Wuschansky Referentin des Landesbüros Brandenburg der Friedrich-Ebert-Stiftung
Vortrag
- Ronny Blaschke Autor und Journalist
Podiumsdiskussion und Diskussion mit dem Publikum
- Ronny Blaschke
- Dr. Özgür Özvatan Soziologe, Co-Direktor Berliner Forschungsinstitut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)
- Energiefans gegen Nazis (per Zoom)
- Moderation: Katharina Gerlach Moderatorin und Medientrainerin
21.00 Uhr Ende der Veranstaltung
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