
Mehr als sieben Jahre lang verfolgte die niederländische Journalistin Annemieke Hendriks das Leben der Tomate vom Samen bis zum Supermarkt. Ihre Recherchen führten sie dabei durch ganz Europa, auch nach Brandenburg.
Im Gespräch mit Züchtern, Lobbyisten, Umweltschützern und anderen Experten stellte sie Fragen, die jeden von uns angehen: Woher kommt eigentlich das Frischgemüse, das wir täglich kaufen? Unter welchen Bedingungen wird es angebaut? Ist regional immer nachhaltig? Schmecken deutsche oder österreichische Tomaten anders als holländische? Gibt es wirklich „Gen-Tomaten“?
Die Welt der Tomaten ist voller Geschichten über mächtige Konzerne und kleine Familienbetriebe, über findige Großhändler und engagierte Einzelkämpfer, über kleine Schummeleien und große Ungerechtigkeiten – und sie ist voller hartnäckiger Mythen und unbequemer Wahrheiten.
Die Autorin, Annemieke Hendriks, liest aus ihrem Buch und diskutiert mit dem Publikum. Seit fünfundzwanzig Jahren publiziert die Niederländerin Reportagen, Interviews und Analysen zu verschiedenen Themen aus Kultur und Gesellschaft. Ihre Artikel erscheinen in niederländischen, belgischen und deutschen Medien. Annemieke Hendriks lebt und arbeitet in Berlin und Amsterdam.
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Kommentare
KommentierenAugen auf beim Tomatenkauf!
Gestern war die holländische Autorin Annemieke Hendriks bei uns zu Gast. Ihr Buch „Tomaten“ räumt mit vielen Mythen rund um das beliebte Gemüse auf. Ihr Fazit: Deutsche Tomaten gibt es nicht. Bio ist nicht immer die bessere Alternative. Geschmack ist oft einfach nur Marketing. Tomaten hinterlassen einen immensen ökologischen Fußabdruck.
Interessant: Im Oderbruch haben holländische Gärtner den Tomatenanbau mitbegründet. Ihr Buch ist unsere Leseempfehlung. Ein wichtiges Thema, gründlich recherchiert und unterhaltsam geschrieben.
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