„Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben wissen, wissen wir durch die Massenmedien (Luhmann, 1996)“
Ob auch unser Wissen über Geschlecht/er, unsere Vorstellungen von „Mannsein“ und „Frausein“ durch Massenmedien vermittelt sind, ist ein beständiger Diskussionspunkt, der in dem Seminar aufgegriffen werden soll. Medien konstruieren Geschlechter auf allen Ebenen des medialen Diskurses: Als Journalistinnen und Journalisten im Produktionsprozess, als Protagonistinnen und Protagonisten im Medientext sowie als Rezipientinnen und Rezipienten, die sich dem Medientext widmen.
Teilnehmende werden exemplarisch mediale Körperbilder analysieren und reflektieren im Hinblick auf Prozesse von „doing gender“. Sie bekommen hier die Möglichkeit ihre persönlichen und gesellschaftlichen, privaten und öffentlichen Dimensionen vonGeschlechtlichkeit zu analysieren, zu reflektieren und sich auszutauschen.
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