"Vorhang auf - Film ab. Kino und Kindheit im 20. Jahrhundert"

Ausstellung und Filmveranstaltungen

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Bevor sich das Fernsehen etablierte, war das Kino für viele ein wichtiger Ort der Freizeitgestaltung. Davon zeugen Erinnerungen von Besuchern/innen des "Thalia", die in der Ausstellung zu hören sein werden. Kinovorführungen sorgten von Beginn an für Diskussionen. Zu eng, zu stickig die Säle, zu erotisch die Filminhalte für Kinder, die mit ihren Eltern auch zu den Spätvorstellungen kamen. Die Diskussionen um den Jugendschutz wurden teils heftig geführt, erste Gesetze und die Filmzensur eingeführt, Jugendvorstellungen organisiert. Heute kennt jeder die freiwillige Selbstkontrolle (FSK). Befürworter nutzten die neuen Möglichkeiten des Kinofilms: Bildung, staatsbürgerliche Erziehung und Propaganda für eigene Ziele. In der DDR entstanden Jugendfilmclubs und Jugendfilmtheater. Die Ausstellung geht am Beispiel des "Thalia" und weiterer Kinos im Land Brandenburg diesen Entwicklungen nach.

Die Ausstellung wird vom 1. November 2013 bis zum 31. Januar 2014 im Foyer des "Thalia" zu sehen sein. Unterstützt wird das Vorhaben vom Kulturland Brandenburg e.V. im Rahmen des diesjährigen Themenjahres "Kindheit in Brandenburg".

Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert und kann ab 1. Februar 2014 bei uns ausgeliehen werden.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung

28.11. 15 Uhr "Emil und die Detektive" (72 min, D 1931)
Einführung: Jeanette Toussaint (Kuratorin der Ausstellung)

28.11. 19 Uhr "Hitlerjunge Quex" (88 min, D 1933)
Einführung: Arne Brücks (HFF Konrad Wolf)

16.12. 15 Uhr "Kopfüber" (93 min, D 2013)
Einführung: Bernd Sahling (Regisseur des Films)

16.12. ca. 17 Uhr Podiumsgespräch "Kino und Kindheit im 21. Jahrhundert" mit:

Bernd Sahling (Regisseur "Kopfüber") und Dr. Jürgen Bretschneider (Filmernst).
Moderation: Cornelia Klauß (medienpolitische Sprecherin des Bundesverbandes Kommunale Filmarbeit)

Die Ausstellung und das Begleitprogramm wurden gefördert durch: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, dem Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Investitionsbank des Landes Brandenburg, Brandenburgische Sparkassen, Jugend-, Kultur-, Sport- und Sozialstiftung der MBS in Potsdam, Landeshauptstadt Potsdam, Rosa Luxemburg Stiftung Brandenburg

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