Presseeinladung

Schwierige Nachbarschaft: Die sowjetischen Truppen in der DDR

Vortrag und Diskussion am 20. März in der Landeszentrale

Drushba heißt Freundschaft auf Russisch. Freunde sollten auch die rund 500.000 sowjetischen Soldaten, Zivilangestellten und Familienangehörigen sein, die in der DDR stationiert waren. Doch das gelang nie. Der Besatzerstatus, das abgeschottete Leben der Truppen, die Willkür der Militärmacht im Alltag, all das führte zu einem komplizierten Verhältnis mit der DDR-Bevölkerung. 1994 verließen die letzten Truppenteile ihre Standorte in Ostdeutschland. Zurück blieb eine zwiespältige Erinnerung, denn viele Orte sind bis heute von der fast 50-jährigen sowjetischen Truppenpräsenz geprägt.

Über den Alltag mit der Besatzungsmacht, die Folgen und das Bild der Menschen disktutiert ein ausgewiesener Experte: Dr. Stefan Wolle ist wissenschaftlicher Leiter des DDR-Museums in Berlin und bekannt durch zahlreiche Bücher zum Thema.

Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie auf die Veranstaltung hinweisen würden.

Auf einen Blick:

Schwierige Nachbarschaft: Die sowjetischen Truppen in der DDR

Gast: Dr. Stefan Wolle, wissenschaftlicher Leiter des DDR-Museums Berlin, Historiker und Buchautor

Datum: 20.03.2014, 18 Uhr, Landeszentrale

Ansprechpartnerin: Dr. Jana Wuestenhagen